Stahl fliegt! 2019

Vortex Flieger FS

Flieger des Siegerteams „Darmstadt 1"

Auch in diesem Jahr stellten sich über 55 Jungingenieur/-innen der Aufgabe, ein flugfähiges Objekt aus Stahl zu konstruieren. Der Bundeswettbewerb „Stahl fliegt!“, der durch die Stahlanwendung e. V. (FOSTA) gefördert wird, wurde in diesem Jahr an der TU Dortmund durchgeführt.

Die Veranstaltung begann am 25. Juni mit der Vorstellung der Flugobjekte durch die 14 teilnehmenden Teams verschiedener Hochschulen. Von der Ideenfindung bis hin zur Umsetzung lag die Entwicklung der Flugobjekte in den Händen der zukünftigen Ingenieur/-innen. Ziel war es, mit einem Budget von 300 Euro ein Stahlflugzeug herzustellen, das möglichst weit und lange fliegt. Die technischen Rahmenbedingungen sahen zudem vor, dass die Modellflieger in einen 1x1x1 Meter großen Würfel passen mussten und ein Gewicht von 400 Gramm nicht überschreiten durften.

Am 26. Juni gingen die Teilnehmer/-innen nach einer technischen Abnahme mit ihren selbstgebauten Konstruktionen in der Messehalle Düsseldorf an den Start. Von einer Hebebühne wurden die Flieger aus 12 Metern Höhe abgeworfen. Gewertet wurden nur Flüge, bei denen die Flugdauer mehr als 9 Sekunden und die Flugweite über 10 Meter betrug. Dabei berechnete sich der Flugscore aus der Summe der Flugdauer (in Sekunden), gewichtet mit einem Faktor von 2, und der Flugweite mit einem Faktor von 1.

Als Sieger ging in diesem Jahr das Team „Darmstadt 1“ hervor: Das Team konnte die Jury mit einem Flieger überzeugen, der auf dem Konzept eines umgedrehten Fallschirms basierte. Mit dieser kreativen Idee sicherten sie sich auch den Innovationspreis. Über den zweiten und dritten Platz freuten sich das Team der TU Dortmund und das zweite gemeldete Team der TU Darmstadt.

Das IUL bedankt sich bei der FOSTA und der Messe Düsseldorf für die Unterstützung und bei allen Teilnehmer/-innen für die erfolgreiche und spannende Veranstaltung.

Ansprechpartner für Rückfragen: Fabian Schmitz